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OP

Behandlung von OP-Narben

Wenn die Narbe stört

Eins vorneweg: Narbenbehandlung an sich ist ein Thema, an dem sich die Geister scheiden. Denn gerade hier ist es so gut wie unmöglich, eine klare Linie zu ziehen. Während es Patienten gibt, die nach einer OP keinerlei Drang verspüren, eine zurückgebliebene Narbe in irgendeiner Weise behandeln zu lassen, sehen andere sie als Makel, den sie so schnell wie möglich beseitigt haben wollen. Die einen bezeichnen Narben als die „Patina des Lebens“ für die anderen sind sie störend und nicht zum Körper passend. Deshalb tun Dritte gut daran, keinerlei Empfehlungen abzugeben, ob man eine Narbenbehandlung durchführen lassen sollte oder nicht. Für diejenigen, die sich aber dafür entscheiden, ist es wichtig zu wissen, welche Möglichkeiten es gibt.

Fragt man Chirurgen, welche Voraussetzung für eine möglichst unauffällige OP-Narbe gegeben sein müssen, dann erhält man meist eine Antwort wie: „Eine unauffällige OP-Narbe beginnt mit einem möglichst kleinen Eingriff und einer guten Nahttechnik.“ Und sicherlich ist an dieser Aussage nicht zu deuteln. Fakt ist: Je besser der behandelnde Arzt sein Handwerk versteht und je erfahrener er in diesem Bereich ist, desto höher ist die Chance, dass die Spuren der OP in Form einer Narbe, im Anschluss möglichst klein gehalten werden können. Fakt ist aber auch: Bei einer OP wird dem Körper eine Wunde zugefügt und damit ist eine Narbe unumgänglich. Denn so perfekt die Abläufe innerhalb unseres Körpers auch aufeinander abgestimmt sein mögen: Wundheilung ohne Narbe ist schlichtweg unmöglich.

Narben müssen sein
So komisch das auch klingen mag – eine Narbe ist gutes Zeichen. Sie steht für eine abgeschlossene und erfolgreiche Wundheilung. Bereits kurz nach der Entstehung der Wunde beginnt die Haut mit ihrem Selbstheilungsprozess. Dazu gehört, dass sich an der betroffenen Stelle zunächst vermehrt Gefäße bilden, damit der körpereigene Wundheilungsprozess überhaupt beginnen kann. In mehreren Phasen wird anschließend die Wunde gesäubert, es bildet sich neues Gewebe und die Stelle wird so nach und nach verschlossen. Bis zu dem Punkt, an dem eben nur noch die Narbe übrigbleibt. Zum Abschluss dieses Prozesses wird granuliertes Gewebe wieder abgetragen und die neu gebildeten Gefäße im Narbenbereich bilden sich zurück. Die Narbe verliert ihre Rötung und senkt sich im Idealfall etwas ab. Die Wunde ist erfolgreich geschlossen. Aber: Es ist und bleibt eben eine Narbe. Narbengewebe kann weder Haare noch Pigmente produzieren und wird so immer mehr oder weniger auffällig an der Hautoberfläche existieren.
Das bedeutet im Umkehrschluss: Wer sich für die Behandlung einer OP-Narbe entscheidet, dem muss klar sein, dass er sie nie ganz verlieren wird. Das, was eine gute Behandlung leisten kann, ist aber, sie so wenig sichtbar wie möglich zu machen und den angesprochenen Wundheilungsprozess optimal zu unterstützen.

Cremes und Öle?
Egal aus welchem Grund eine OP ansteht – Menschen, die wissen, dass ihnen ein Eingriff bevorsteht und sich dafür entscheiden, diese Narbe anschließend behandeln lassen zu wollen, werden den Weg ins Internet gehen. Je nach Schlagworteingabe sind die Ergebnisse aber eher allgemein und weniger zielführend. Natürlich stehen hier Cremes und Öle bekannter Hersteller im Mittelpunkt – allein schon deshalb, weil diese auf Suchmaschinen ordentlich die Werbetrommel rühren. Egal welchen Hersteller man sich ansieht – sie arbeiten immer nach mehr oder weniger dem gleichen Grundprinzip: Die angebotenen Mittel führen der Haut während des Heilungsprozesses oder auch im Rahmen der Nachbehandlung Feuchtigkeit zu. Hintergrund ist die Tatsache, dass die Narbenbildung – wie oben beschrieben – immer mit Feuchtigkeitsentzug einhergeht. Und genau das sollen diese Cremes und Öle verhindern. Sicherlich ist eine solche Behandlung der Wundheilung nicht abträglich. Allerdings haben sie gemeinsam, dass sie oberflächlich aufgetragen werden. Die Mittel ziehen in die Haut ein und spenden Feuchtigkeit, bleiben aber – bildlich gesprochen – an der Oberfläche. Eine wirkliche nachhaltige und sichtbare Vermeidung von Narbenbildung kann man hier nicht erwarten.
Der logische Schluss: OP-Narben lassen sich nur wirklich wirksam behandeln, wenn die Methode eben nicht oberflächlich greift, sondern da ansetzt, wo der Heilungsprozess stattfindet.

A-PRP als Unterstützung der Selbstheilung
Der Schweizer Hersteller Regen Lab erzielt mit seinen A-PRP-Behandlungen bereits seit Jahren eindrucksvolle Ergebnisse. Grund dafür ist der Ansatz, die Idee, die hinter der Behandlung steckt:
Die zuvor beschriebenen Behandlungsmethoden haben gemeinsam, dass bei ihnen in jedem Fall Substanzen zugeführt werden, die der Körper nicht selbst produziert oder nicht produzieren kann. Mit A-PRP dreht man den Spieß sozusagen um. Das Stichwort heißt: autolog. Oder anders ausgedrückt: Das, was dem Körper bei einer A-PRP-Behandlung zugeführt wurde, sind Stoffe, die er zuvor selber produziert hat. Dazu wird dem Patienten im ersten Schritt Blut entnommen. Dieses wird dann mithilfe eines patentierten Separationsgels in seine Bestandteile getrennt. Am Ende dieses Vorgehens steht Blutplasma mit einer wesentlich erhöhten Konzentration an Thrombozyten – also Blutplättchen. Dieses Plasma wird nun dem Patienten an den betroffenen Stellen wieder injiziert. Der zu Behandelnde gibt also zunächst Eigenblut ab und erhält dieses anschließend wieder. Daher auch die Abkürzung. Blutplättchen sind für den Heilungsprozess innerhalb des Körpers verantwortlich. Sie sorgen zum Beispiel für die Bildung von Kollagen, was der Haut wiederum natürlich Feuchtigkeit spendet. A-PRP ist nichts anderes als ein Booster für die natürlichen Abläufe innerhalb des Körpers. Da, wo verstärkt Heilungsprozesse wirken müssen, werden sie zielgerichtet unterstützt.

„So funktioniert A-PRP“ >>>

Größe und Art spielen keine Rolle
Dieser autologe Ansatz klärt zugleich viele Fragen, die sich im Rahmen einer OP-Narbenbehandlung stellen:
Der Einsatz von A-PRP empfiehlt sich vor allem dann, wenn die Narben relativ groß sind. Bereits während der Wundheilung wird dem Patienten direkt an der betroffenen Stelle das Plasma injiziert. Dies ermöglicht eine optimale Heilung der Wunde, in dem jeder der körpereigenen Prozesse natürlich unterstützt wird. Dabei spielt die Größe oder die Stelle, an der sich die Narbe befindet, keine Rolle. Der behandelnde Arzt muss nur die Menge an benötigtem Plasma entsprechend anpassen. Und noch ein Vorteil: A-PRP kann bei jeder Wunde und nach jedem Eingriff eingesetzt werden, da zur Herstellung eben nur körpereigene Stoffe verwendet werden.

Das Ergebnis zählt
Dass die A-PRP-Behandlung erfolgreich ist, kann an einer beeindruckenden Studie nachgewiesen werden. Hier wurden die Sternotomiewunden von mehr als 1.000 Patienten nach einer Herz-OP behandelt. Zum einen verheilten die Wunden wesentlich schneller und besser als bei herkömmlichen Behandlungsmethoden. Zum anderen – und das ist mehr als ein netter Nebeneffekt – konnte bei den Patienten ein signifikanter Rückgang des Infektionsrisikos nachgewiesen werden. Der Booster PRP hat also auch in diesem Bereich für ein optimales Ergebnis gesorgt.

Narbenbehandlung ist eine höchst individuelle Angelegenheit. Wenn man sich dafür entscheidet, dann sollte man eine Behandlungsmethode wählen, die einerseits möglichst natürlich und minimalinvasiv ist, andererseits aber auch wirklich sichtbare Ergebnisse liefert. Gerade bei OP-Narben kommen Cremes und Öle schnell an die Grenze ihrer Möglichkeiten. A-PRP ist exakt die Behandlungsform, die all diesen Anforderungen entspricht. Eben genau, weil sie nichts anderes tut, als den Körper dabei zu unterstützen, selbst zu heilen.

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