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Poledance – Sport an der Stange

Was sonst nur Artisten im Zirkuszelt und leicht bekleidete Damen im Rotlicht-Milieu präsentierten, kann jetzt jeder lernen: Poledance. Der künstlerische Tanz an einer und um eine Stange herum hat Einzug in deutsche Fitnessstudios gehalten. Wir erklären, für wen dieser neue Trend genau richtig ist und was er bringt.

Stars wie Madonna oder Pamela Anderson schwören auf den teilweise sehr akrobatischen Fitnesssport, den es in den USA bereits seit vielen Jahren gibt. In Deutschland ist Poledance noch relativ unbekannt, findet aber immer mehr Anhänger. Kein Wunder, denn beim ästhetischen „Stangentanz“ wird der gesamte Körper trainiert – und jede Menge Spaß ist garantiert.

Der Poledance beansprucht besonders die Bauch- und Rückenmuskulatur sowie die Arme und den Beckenbereich. Denn zeitweise muss das gesamte Körpergewicht in der Luft an der Stange gehalten werden. Doch nicht nur die Muskeln müssen kräftig arbeiten. Neben der Körperspannung werden auch Ausdauer, Koordination und Beweglichkeit trainiert. Darüber hinaus sind Eleganz, Konzentration und Kreativität der Tänzerinnen gefragt.

Es wird also eine Menge verlangt. Aber keine Angst: In Fitnessstudios gibt es spezielle Kurse für jedes Leistungslevel – also auch für Anfänger. Sie bekommen Schritt für Schritt die Grundtechniken der sogenannten Spins und Climbs auf tänzerische Art und Weise beigebracht. Außerdem wird die Kraft Schritt für Schritt aufgebaut, die Sie auch bei den weiterführenden Kursen dringend benötigen.

Allerdings sollte man sich gerade als Anfänger nicht überschätzen und kein zu hohes Risiko eingehen. Denn Poledance ist – bei falscher Anleitung und Technik – nicht ganz ungefährlich: Ohne ein ordentliches Aufwärmprogramm sowie die richtigen Griff- und Haltetechniken kann es zu Stürzen und Verletzungen kommen. Deshalb sollten sich angehende Stangentänzer immer in die Hände eines professionellen Trainers begeben.

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